Autonome Referate

Seit rund zwanzig Jahren sind die Autonomen Referate grundlegende Einrichtungen der verfassten Studierendenschaft an der Universität Kassel.

Als Teil der späten sozialen Bewegungen und anknüpfend an die Diskurse gegen die spießbürgerliche Gesellschaft, besetzten motivierte Studierende in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren Freiräume an der Hochschule. Sie griffen damit in Debatten ein, formulierten Standpunkte und gaben Impulse um sich als diskreditierte Minderheiten Gehör zu verschaffen.

Der darauf aufbauende Erkenntnisbildungsprozess hat für Umdenken gesort, für Liberalisierung und Anerkennung. Aber noch immer sind Diskriminierungen, Benachteiligungen und Vorurteile omnipräsent in unserem Alltag vorhanden.

Wir erweiterten daher das Angebot des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) autonom und eigenständig zur Stärkung der sexuellen und sozialen Emanzipation an dieser Hochschule, zur Erweiterung kultureller, sozialer und ideeller Angebote um Fragen der Geschlechterpolitik, der Antidiskriminierung und der Entwicklung von selbstdefinierter Identiät.

Wir möchten Euch daher dazu einladen, Euch selbst in Fragen der Emanzipation zu sensibilisieren, gemeinsame und identitässtiftende Diskurse anzuregen und nicht alleine mit Euren Problemen zu sein.

Ihr seid bei uns herzlich Willkommen!