Vollversammlung zur Gründung eines autonomen BIPOC Referate

Wir möchten einladen zur Vollversammlung zur Gründung eines autonomen BIPoC-Referats.
Diese wird am am 27.01 um 18:00 im Studierendenhaus (Universitätsplatz 10; Campus Holländischer Platz;) in Präsenz unter Einbehaltung der geltenden Coronaregeln stattfinden.
Die autonomen Referate an der Universität sind Interessensvertretungen für die jeweiligen angesprochenen Menschen.
Es gibt bisher das Autonome Flinta* Referat, das Autonome Elternreferat, das Autonome Referat für barrierefreies Studieren und das Autonome QueerReferat. Allerdings gibt es noch kein autonomes Referat für BIPOCs (Black, Indigenous und People of Colour). An diesem Tag soll das Referat gegründet werden die Satzung verabschiedet werden und ReferentInnen gewählt werden.

Allen BIPoC-Studierenden steht es frei sich zu beteiligen und sich als Referent*Innen aufzustellen.
Für die Vollversammlung gibt es folgenden Vorschlag zur Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

  1. Genehmigung der Tagesordnung
  2. Vorstellung des Referats und der Satzung
  3. Verabschiedung der Satzung
  4. Wahl der Referent*Innen
  5. Sonstiges

Eingeladen sind alle BIPoC-Studierende. BIPOC steht für: Black, Indigenous und People of Colour und ist eine Sammelbezeichnung für Schwarze, Indigene und nicht-weiße Menschen,Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit
Rassismuserfahrungen.
An der Universität Kassel gibt es viele BIPoC Studierende, die im Uni Alltag mit verschiedenen Problemen konfrontiert werden.
Das Autonome BIPoC Referat soll die Möglichkeit schaffen, sich innerhalb eines Safer Spaces zu organisieren.
Für BIPoC Menschen soll es an unserer Universität Strukturen und Ressourcen geben, in denen sie die Themen, die für sie wichtig sind auch angehen können.
Eine meist weiße Uni-Leitung und Studierendenvertretung kann die Probleme der BIPOC Menschen an unserer Universität weder erkennen noch dagegen angehen, dafür braucht es eine Struktur die von den Menschen selbst organisiert wird.
Antirassistische, antikoloniale Arbeit bedeutet für uns immer mit einem intersektionalen Blick Diskriminierungserfahrungen zu bekämpfen.
Für eine antirassistische, antikoloniale Universität frei von jeglicher Diskriminierung.

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