Raus zum Ostermarsch!

Gegen Kriegsindustrie und Waffenexporte!

Seit über 60 Jahren versammeln sich Antimilitarist*innen weltweit am Ostersamstag, um geeint gegen die Kriegsindustrie zu protestieren. Dieses Jahr ruft das Bündnis “Rheinmetall Entwaffnen – Kassel” zur Demonstration gegen die Kasseler Rüstungsindustrie auf. Die Demonstration startet am Samstag, den 03.04.2021 um 10:30 Uhr an der Wolfhagerstraße 77 (vor Kraus-Maffei-Wegmann), die Abschlusskundgebung findet um 12 Uhr am Rathaus statt.

Deutschland ist einer der größten Waffen-Exporteure der Welt, Waffen Made in Germany findet man in jedem bewaffneten Konflikt, in jedem Kriegsgebiet. Die Bundesregierung kennt bei ihrer Waffenexportpolitik weder Anstand noch Moral, und liefert selbst Waffen und Panzer an Diktaturen wie die Türkei und Saudi-Arabien. Diese Staaten führen mit deutschen Waffen Angriffskriege gegen Nachbarstaaten. Waffen, die unter anderem hier in Kassel produziert werden, sorgen auf der ganzen Welt für Mord, Vertreibung und Krieg. 

Das Gelände der Uni Kassel steht auf dem Grund eines Rüstungsunternehmens, das im zweiten Weltkrieg Rüstungsgüter produziert hat. Die Firma Henschel hat an diesem Standort von Panzern bis zur Eisenbahnen Rüstungsgüter von Zwangsarbeiter*innen herstellen lassen. Diesen Waffen fielen Millionen Menschen zum Opfer. Als verfasste Studierendenschaft sehen wir es uns als unsere historische Pflicht an antimilitaristisch zu handeln. Wir setzen uns als AStA für eine Zivilklausel in der Wissenschaft ein. Die Zivilklausel schließt militärische Forschung aus und verpflichtet zur ausschließlichen zivilen Forschung. 

Als AStA Kassel unterstützen wir den Aufruf des Bündnisses “Rheinmetall Entwaffnen – Kassel” und rufen alle Studierenden und Bürger*innen Kassels dazu auf, sich an den antimilitaristischen Protestaktionen zu beteiligen. 

Nehmt zahlreich an den Protesten teil, vergesst nicht, auf Abstand zu achten und tragt immer eine Maske. Bleibt zu Hause, wenn ihr Symptome habt!

WEG MIT
§219a!