Semesterticketerweiterung – Kasseler Studierende können ab Oktober bis nach Marburg und sind ab 2019 papierlos mit der CampusCard unterwegs?

Kassel, 12.06.2018: Auf Antrag des AStA wurde im vergangenen Studierendenparlament die Erweiterung des Semestertickets der Studierenden der Universität Kassel beschlossen.

 

Nach einer kontroversen Diskussion um das Für und Wider der Erweiterung des Semestertickets wurde letztendlich dem Antrag des AStA zugestimmt. Ab dem Wintersemester können alle Studierende der Universität Kassel mit ihrem Semesterticket den Regional- und Nahverkehr bis nach und innerhalb von Marburg nutzen. Die damit einhergehende Erhöhung des Semesterticketbeitrages um 6 Euro wurde daraufhin in der gleichen Sitzung durch das Studierendenparlament ebenfalls bestätigt.

 

Der für die Verhandlungen und den Antrag zuständige Referent Tobias Marczykowski äußerte sich nach der Abstimmung erleichtert: “Die Erweiterung nach Marburg basiert auf zahlreichen dahingehenden Anfragen. Da die Verhandlungen bzgl. eines Hessenweiten Semestertickets seit Jahren an den unterschiedlichen Auffassungen der Verhandlungspartner scheitern, konnten wir nun einen ersten, wichtigen Schritt in Richtung Südhessen gehen, welcher allen Studierenden zu Gute kommt.”

 

Derzeit fordert der RheinMain Verkehrsverbund (RMV) ca. 70€ pro Student*in und Semester mehr für das gesamte Teilgebiet Südhessen. Diese massive Erhöhung des Beitrages lehnt der AStA als unzumutbar ab.

Die Abstimmung im Detail könnt ihr in den Protokollen des Studierendenparlamentes nachlesen.

Die neuen Semestertickets mit Marburg als südlichsten Punkt wurden bereits in Druckauftrag gegeben – an dieser Stelle vielen Dank an das Studierendensekretariat für die gute Zusammenarbeit! Eventuell wird es der letzte, solche Druck des Semestertickets sein.

 

Seit Beginn der laufenden Legislaturperiode arbeiten das Mobilitätsreferat des AStA, der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV), das ITS und das Studierendensekretariat mit Unterstützung des Kanzlers der Universität an der Implementierung des Semestertickets auf die CampusCard. Seitdem konnten schon einige Teilerfolge erreicht werden und das gemeinsame Ziel scheint in greifbarer Nähe. Spätestens zum Wintersemester 2019/2020 soll es soweit sein, dass sich die Studierenden nach erfolgreicher Zahlung des Semesterbeitrages selbst die Fahrtberechtigung freischalten können und somit von der teilweise sehr langen Wartezeit auf das Papierticket befreit sind. „Die aktuelle Form des Semestertickets ist seit jeher ein Stein des Anstoßes von vielen Seiten. Auf Grund von unpassender Größe, mangelhafter Robustheit, Bedenken bei der Fälschungssicherheit und vielen anderen Beschwerden war es uns ein großes Anliegen, den Schritt hin zur Integration des Tickets auf die CampusCard zu gehen. Da die Funktionalität zu 100% gewährleistet sein muss, steht der Start zum Sommersemester 2019 noch nicht fest, er ist durch die gute Arbeit des ITS allerdings in greifbare Nähe gerückt.“ So Mobilitätsreferent Marczykowski.

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Ein Kommentar

  • Das ist schon etwas. Vielen Dank für die Arbeit. Allerdings bräuchte man doch einen Anschluss zu einer Stadt mit Flughafen. Frankfurt wäre top.

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