Veranstaltung: AUF DER SUCHE NACH EINEM NEUEN LINKEN NARRATIV (21.04.)

AUF DER SUCHE NACH EINEM NEUEN LINKEN NARRATIV 21.04.2020
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Es gibt sie bereits die Perspektiven, Kämpfe und gelebten Utopien: von Solidarischen Städten, ökologischer Landwirtschaft, globaler Bewegungsfreiheit bis hin zur Care Revolution. Julia Fritzsche hat sich auf die Suche nach Entwürfen einer progressiven Gesellschaft gemacht und dabei mit streikenden Pflegekräften, indigenen Bevölkerungen, Stadtnetzwerken und Flüchtlingshelfer*innen gesprochen. Mit ihrem Buch „Tiefrot und radikal bunt – für eine neue linke Erzählung“ (2019) zeigt sie, was diese verschiedenen Ansätze verbindet und wie sich alte sowie neue linke Ideen, feministische, ökologische, soziale und migrationspolitische Visionen zusammen denken lassen. Wir wollen mit Julia Fritzsche über die Rolle eines neuen linken Narratives für die sozio-ökologische Transformation sprechen. Das Aufzeigen von bereits gelebten Alternativen gibt Mut und birgt die Chance für ein stärkeres linkes Selbstbewusstsein und mehr Anerkennung des bereits in der Zivilgesellschaft geleisteten. Der Fokus wird auf den konkreten Schritten liegen, die wir für die Stärkung einer neuen linken Geschichte brauchen. Mit einer klaren Vorstellung eines guten Lebens für alle lässt sich leichter der Grundbaustein für eine gerechte und postkapitalistische Zukunft in Fülle legen.


Über die Referent*in Julia Fritzsche:

Julia Fritzsche, geboren 1983, ist Journalistin, sie schreibt für den Bayerischen Rundfunk, arte, analyse und kritik u. a. Sie lebt in München. Für ihr Hörfunk-Feature »Stell dich nicht so an!« Indizien für eine Rape Culture (zusammen mit Laura Freisberg) bekam sie den Juliane Bartel Medienpreis 2013. Ihr Feature »Prolls, Assis und Schmarotzer!« Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet (zusammen mit Sebastian Dörfler) wurde 2016 mit dem 2. Preis des Otto-Brenner-Preises sowie mit dem Deutschen Sozialpreis ausgezeichnet. Das Feature Das Pogrom von Hoyerswerda: Eine Reise in die Gegenwart (ebenfalls mit Sebastian Dörfler) erhielt den Pechmannpreis 2018.

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