Beyond Eco – Workshop “Arbeit in der Landwirtschaft – Zwischen Idealismus und Selbstausbeutung“

Mi, 12.06.

14:30 – 18:30 Uhr

H23, Steinstraße 19 (Wiz)

Workshop und Erfahrungsaustausch zu Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft

 

Was sind eigentlich gute Arbeits- und Lebensbedingungen? In diesem Workshop soll es darum gehen, was für euch zu guter und fairer Arbeit dazugehört. Und was nicht!

Die Arbeit in der Landwirtschaft oder als Gärtner*in bringt Spaß und ist vielerorts eine erfüllende Tätigkeit. Doch wo hört der Spaß auf und fängt die (Selbst-)Ausbeutung an?

Die Arbeitsbedingungen auf landwirtschaftlichen Betrieben beeinflussen den Alltag in diesem Bereich sehr stark. Auf vielen Höfen herrscht eine „Parallelwelt“ zur „normalen“ Arbeitswelt: Saisonale Spitzenarbeitszeiten, viele Überstunden, Arbeit am Wochenende und eine geringe Bezahlung gehören für viele zu diesem Job dazu.

In dem Workshop soll es vor allem um Austausch gehen. Wie sieht die eigene Vorstellung von guten Arbeitsbedingungen aus? Warum fällt es gerade in der Ökobranche vielen Arbeitnehmer*innen schwer für ihr Arbeitsrechte und für eine gerechte Bezahlung einzustehen? Wie sieht es in eurem Alltag aus mit Pausen, Urlaub, Überstunden und Überlastung? Was hat ihr schon auf Höfen erlebt? Und was könnten Ansätze sein, diese Dinge zu verändern?

Außerdem werden Institutionen vorgestellt, die bei Verstößen gegen die geltenden Arbeitsbedingungen Infos geben und bei Problemen unterstützen können.

Referent*innen:  
Sarah Wittkamp und Katharina Varelmann sind beide ausgebildete Gemüsegärtner*innen mit Berufserfahrung in kollektiven Soalwi Betrieben und B.Sc. Ökologische Landwirtschaft. Sie sind aktiv in der IG BAU und bei ELAI (Emanzipatorische Landarbeiter*innen Initiative).

WEG MIT
§219a!

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